Samstag, 24. August 2019

OSV Meerbusch 1-3 SSV Strümp (1-2)

BZA Krähenacker, Zuschauer: ca. 100
Kreisliga A (Kempen & Krefeld), 3. Spieltag

Derby in Meerbusch. Der OSV empfängt Strümp.  Samstag, Sonnenschein und Rasenplatz, was gibt es besseres. Ausgetragen wird das Derby auf dem Hauptplatz BZA Krähenacker. Das Spiel war auch trotz der 40 Grad gut besucht. Beide Mannschaften begannen recht forsch und trotzten dem sommerlichen Wetter. Gute Chancen waren auf beiden Seiten direkt zu Beginn vorhanden. Strümp gelang nach etwa einer halben Stunde per Doppelschlag die Führung. Diese war durchaus verdient, da Strümp das Zepter in die Hand nahm. Vor der Pause gelang den Hausherren noch der Anschlusstreffer. Im zweiten Abschnitt drängte der OSV auf den Ausgleich. Viele Chancen wurden liegengelassen. Spätestens nach 75 Minuten konnte von einer Vorentscheidung gesprochen werden. Der Unparteiische gab nach einem Foul dem falschen Spieler die gelbe Karte. Blöd nur, dass dieser vorbelastet war und der OSV von da an in Unterzahl war. Trotz heftiger Reklamation wurde diese Fehlentscheidung nicht zurückgenommen. Die Gäste nutzten fünf Minuten vor Ende eine der zahlreichen Kontergelegenheiten um alles klar zu machen. Ein durchaus verdienter Derbysieg.

Der Rasenplatz ist umgeben von einer Laufbahn. Eine durchgehende Stehtraverse mit 6 Stufen befindet sich auf einer der beiden Längsseiten. Ein Teilstück ist sogar überdacht. Gegenüber befindet sich ein Graswall  mit vereinzelten Bänken. Hinter den Toren befindet sich auf der einen Seite das Vereinshaus, Grill und Getränkestand sowie viele Bierbänke, auf der Seite ist kein Ausbau vorhanden. Für die Kreisklasse ein sehr edles Teil.





















Freitag, 23. August 2019

Rot-Weiss Elfgen II 1-5 DJK Rheinkraft Neuss II (0-2)

Sportplatz Berufsbildungszentrum, Zuschauer: ca. 20
Kreisliga C, Gruppe 5 (Grevenbroich & Neuss), 2. Spieltag

Heute war ich mal wieder mit meiner Frau zum Fussball unterwegs. Dafür wurde ein Spiel in der Nähe herausgesucht. Der glückliche Gewinner hieß Elfgen. Ich selber habe 20 Jahre im Rhein-Kreis-Neuss gespielt, aber in all den Jahren war nie eine Mannschaft aus Elfgen dabei.
Heute empfing die Zweitvertretung der Gastgeber die Zweite Mannschaft der DJK Rheinkraft Neuss. Beide spielen in der Kreisliga C in einer Qualifikationsrunde. Die ersten vier aus der Liga haben ab Februar die Chance aufzusteigen. Die restlichen Mannschaften spielen ein halbes Jahr um die goldene Ananas. Dementsprechend forsch begannen die Gäste. Das Aufwärmprogramm der DJK betrug etwa 5 Minuten, allerdings reichte es um bei 100% zu sein. Das Spiel wurde nach belieben dominiert und Elfgen kam kaum zum Zug. Was man Rheinkraft vorwerfen muss, ist die mangelnde Chancenverwertung.

Die Anlage hat einen neueren Kunstrasen. Um den kompletten Platz gibt es ein Gestänge zum Anlehen. Neben dem Vereinshaus ist eine kleine Empore mit zwei Stufen - kaum der Rede wert. Der Ground kommt eher in die Kategorie "Muss alles gemacht werden". So wird es auch von der prominenten Mitfahrerin gesehen.













Sonntag, 11. August 2019

TSV Norf 4-1 FC Zons II (0-1)

von-Waldhausen-Stadion Zuschauer: 25
Testspiel

Heute Mittag ging es wieder nach Neuss. Auf der Anlage in Norf habe ich bereits den Ascheplatz kreuzen können. Somit bot sich heute die Gelegenheit gefahrlos einen weiteren der drei Plätze zu machen. Schnell bei Fussball.de geschaut und gesehen, dass die Erste der Norfer tatsächlich auf Rasen spielt. Umso besser, da der Kunstrasen mühelos im Winter gemacht werden kann. Die Frau hat mich heute begleitet und das obwohl Sie diesen Platz schon abgehakt hat. Aufgrund des Einsatzes eines Krankenwagens bei dem 13:00 Uhr Spiel begann die Partie hier etwas später.

Norf gab von Beginn an Gas und suchte die frühe Führung. Zons verlagerte sich aufs Kontern. Zwei mal konnten sie in der ersten Halbzeit kontern, einmal wurde dabei nur die Latte getroffen, beim zweiten Mal schlug der Ball zum 0-1 ein. Die Gastgeber brachten im Abschnitt nicht mal einen Strafstoß über die Linie. Mit der Führung ging es dann in die Halbzeit. Norf drängte die Zonser im zweiten Abschnitt noch mehr hinten rein. Es dauerte nicht lange da schafften Sie den Ausgleich. Nachdem Zons sich in diesem Testspiel selbst schwächte und fortan nur noch mit zehn Spielern unterwegs war, war es ein leichtes für die Gastgeber. Der zweite Elfmeter wurde zur Führung verwandelt. Zwei weitere Treffer folgten. Es hätte auch durchaus zweistellig werden können.

Das von-Waldhausen-Stadion hat ein schönes Eingangstor mit integriertem Kassenhäuschen. Die Anlage hat zudem einige Sitzbänke und auf einer Längsseite bis zu 6 Stufen. Sie liegt direkt an einem Waldweg und von den Stufen hat man noch den Blick auf einen alten Wasserturm.















Samstag, 10. August 2019

SV Germania Grefrath 2-3 SV Genclerbirligi Grevenbroich (0-1)

BZA Grefrath, Zuschauer: 80
Kreispokal (NE/GV), 2. Runde

Heute Abend stand grillen mit Freunden auf der Agenda. Da passte das Pokalspiel in Grefrath um 14 Uhr wunderbar rein. Begleitet wurde ich von Markus. Grefrath spielt die Heimspiele grundsätzlich auf der bei Spielern unbeliebten Asche. Der Rasenplatz hat vermutlich seit etlichen Jahren kein Seniorenspiel mehr gesehen und sah dementsprechend schlecht gepflegt aus.

Heute gastierten die Spieler des SV Genclerbirligi aus Grevenbroich bei den Germanen aus Grefrath. Grefrath hat letztes Jahr den Aufstieg in die Kreisliga A um einen Platz verfehlt und spielt weiterhin in der Kreisliga B. Genclerbirligi konnte sehr früh in der Saison für ein weiteres Jahr Kreisliga A planen. Somit waren diese heute auch Favorit auf das Erreichen der nächsten Runde. Von Beginn an spielten beide Mannschaften munter nach Vorne. Bei der Asche war der Ball oft in der Luft und wirklich schönen Spielfluss bekam man kaum zu sehen. Zu viele Fehler bei Pässen oder Ballannahmen sorgten teilweise dafür, dass Torchancen eher durch Zufall entstanden. Mitte der ersten Halbzeit hatte Grefrath das Spiel an sich gerissen und kreierte die eine oder andere gute Chance. Zwei Spieler von Grefrath liefen ohne Gegenwehr auf den Torwart zu, aber der Stürmer schloss lieber ab als quer zu legen. Das Tor fiel nicht. Fast im Gegenzug ging der Gast durch einen Freistoss in Führung. Der Torwart sah überhaupt nicht gut aus. Ab dem Zeitpunkt an waren beide Mannschaften wie ausgewechselt. Die Gäste erhöhten nach der Pause auf 0-3. Chancen für weitere Tore waren da. Zehn Minuten vor Ende schöpfte Grefrath aber noch mal neuen Mut und konnte den Anschlusstreffer zum 1-3 erzielen. Der Gastgeber drängte Grevenbroich hinten rein und konnte nach weiteren fünf Minuten auf 2-3 verkürzen. Allerdings gab es keinen gefährlichen Torschuss mehr, sodass der SV Genclerbirligi in die nächste Runde einzog. Chapeau an den Kampfgeist der Grefrather.

Der Platz besteht wie eingangs erwähnt aus Asche. Es gibt lediglich zwei überdachte Auswechselbänke für die Spieler und einen kleinen improvisierten Grillstand. Ansonsten verfolgt man das Spiel vom Gestänge aus.