Samstag, 22. Juni 2019

TuS Preußen Vluyn AH 6-6 TuS Preußen Vluyn Traditionsmannschaft (4-1)

Jahnplatz, Zuschauer: ca. 150
Abschiedsspiel "Jahnplatz"

Heute fand das wohl letzte Spiel auf dem Jahnplatz in Neukirchen-Vluyn statt. Die Ehre wurde den Alten Herren und der Traditionsmannschaft des TuS Preußen Vluyn zuteil. Etwa 100 Zuschauer verabschiedeten sich bei bestem Wetter von der Anlage. Der Veranstalter ließ es sich auch nicht nehmen, die Preise für die Bratwurst, Bier, Cola & Fanta auf einen Euro festzusetzen. Der Kaffee kostete sogar nur 50 Cent. Der Eintritt war frei. Die Stimmung auf und um den Platz war hervorragend.

Da ich es immer versäumt habe ein Spiel auf der Anlage zu schauen, nutzte ich diese letzte Gelegenheit und sah mein erstes Alt-Herren Spiel an. Viele werden wohl nicht hinzukommen.
Bereits nach wenigen Minuten netzte der vermutlich älteste Spieler (78 Jahre) zum 0-1 für die Traditionsmannschaft. Der Verteidiger wurde einfach stehen gelassen und der Keeper hatte bei dem satten Schuss keine Abwehrchance. Danach begannen die Alten Herren mit Kombination- und Geschwindigkeitsfussball und schossen noch vor der Pause 4 Tore. Die meisten Tore waren schön herausgespielt und konnten sich durchaus sehen lassen. Nach 41 Minuten sah der Schiri es für nötig zur Halbzeit zu pfeifen, damit die Spieler und die drei Schiedsrichter sich bei einem kühlen Hopfengetränk stärken konnten. Wie beflügelt spielte die Traditionsmannschaft auf und konnte sogar den Ausgleichstreffer erzielen. Zwischenzeitlich wurde auch noch ein Elfmeter verschossen. Die Alten Herren ließen das nicht auf sich sitzen und gingen erneut in Führung. Verrückter konnte es jetzt kaum noch werden und prompt drehte die Traditionsmannschaft das Spiel und ging mit 6-5 in Führung. Mit einem eklatanten Torwartfehler (Er sprang leider über den Ball und griff daneben) viel der erneute Ausgleich nach gespielten 32 Minuten in Halbzeit zwei. Der Schiri schickte beide Mannschaften nach dem Treffer an den Bierstand und pfiff recht zeitig ab. Bei diesem Wetter kann man das durchaus verstehen.

Die Anlage kann sich durchaus sehen lassen. Ein Jammer, dass der Jahnplatz bald Geschichte sein wird. Man mag sich nur mal vorstellen was früher (also vor etwa 30, 40 Jahren) auf so einer Anlage mal los war. Um fast den ganzen Platz befindet sich eine Stehtribüne mit 4 Stufen. Vereinzelt standen auch einige Bänke auf den Stehtraversen. Hervorzuheben ist hier noch eine Bank, welche für die Alten Herren reserviert ist. Schilder mit den Namen der Alten Herren eingraviert und eine Markise über der Bank sorgen für etwas Außergewöhnliches.

PS: Den Spielbericht im zweiten Abschnitt bitte nicht so ernst nehmen. ;)























Mittwoch, 5. Juni 2019

Duisburger FV 08 2-0 SG Pestalozzidorf Oberlohberg 1957 (0-0)

Grunewald-Kampfbahn, Zuschauer: ca. 250
Kreispokal Duisburg & Mülheim & Dinslaken, Spiel um Platz 3

An einem warmen Mittwochabend wurde es mal wieder Zeit einen neuen Ground einzufahren. In der letzten Zeit habe ich mich ein wenig davor gedrückt, da oft das Wetter nicht mitgespielt hatte, ich akute Unlust bekommen habe oder einfach nicht alleine fahren wollte. Heute wurde ich von einem guten Hoppingkollegen begleitet. Getroffen haben wir uns vor dem Eingangsbereich und sofort kam die Lust auf das Hoppen wieder. Gemeinsam rein - er Dank B-Lizenz-Ausweis umsonst; ich für nen Fünfer, aber mit Eintrittskarte - staunten wir nicht schlecht. Ein gammliger alter Ground begrüßte uns und die anderen Zuschauer. Für einen Kreisligaverein war das beeindruckend. Eine größere Stehtribüne mit einer großen Sprecherkabine auf einer der Längsseiten. Auf der anderen Längsseite gab es dann noch mal drei Reihen mit Sitzbänken. Hinter einem der Tore gab es noch einen Wall, welcher komplett überwuchert war. Nur die Hintertorseite am Eingangsbereich hatte keinen Ausbau, dafür aber eine einfache Folie am Zaun, die als Anzeigetafel fungierte. Bis zu 8.000 Leute hätten hier die Möglichkeit das Spiel live zu verfolgen.

Das Spiel sollte nicht nur ermitteln, welcher Verein Dritter im Pokal wird, sondern welcher Verein nächstes Jahr im Verbandspokal mitspielt. Vereine wie Rot-Weiss Essen, KFC Uerdingen, Rot-Weiß-Oberhausen und MSV Duisburg warten hier als Gegner.

Zum Einlauf der Spieler schallte die vereinseigene Hymne über den Platz. Die Spieler schworen sich ein letztes Mal ein und los ging’s. Eine Ausgeglichene erste Hälfte ging mit 1-1 Aluminiumtreffer zu Ende. In der zweiten Hälfte machten die Gastgeber deutlich mehr und gingen bereits in der 50. Minute in Führung. Die Angriffsbemühungen der Dinslakener waren zwar da, gefährlich wurde es aber nie. Die Duisburger hätten früh alles klar machen können, scheiterten aber wieder am Aluminium, dem Torwart oder am eigenem Unvermögen. In der 85. Minute fiel der erlösende zweite Treffer und beförderte die Gäste in den Verbandspokal. Glückwunsch.

Die Lust aufs Hoppen ist wieder zurück.
















Sonntag, 24. September 2017

SC Unterbach 2-3 SV Hösel (2-0)

Reinhart von Hymnen-Sportanlage, Zuschauer: 30
Kreisliga A (Düsseldorf), 6. Spieltag

Heimspiel gegen einen Tabellennachbarn. Direkt wurde deutlich, dass der SCU die Punkte zu Hause lassen will. Nach zwei Minuten ging man bereits in Führung. Diese wurde relativ schnell noch ausgebaut. Nach der Pause war die Heimmannschaft aber nicht mehr wiederzuerkennen. Zwei Elfmeter, eine Rote Karte und eine desaströse Leistung sorgten am Ende, dass Hösel mit dem Schlusspfiff der Siegtreffer gelang. Mund abputzen und weiter machen.


Samstag, 23. September 2017

Borussia Dortmund 6-1 Borussia Mönchengladbach (3-0)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 81.360 (ca. 4.000 Gäste)
1. Bundesliga, 6. Spieltag

Die englische Woche geht mit einem Heimspiel gegen die Borussia aus Mönchengladbach zu Ende.  Bislang blieb Dortmund in allen vorherigen Bundesligaspielen ohne Gegentreffer. Auch heute sah es lange danach aus. Vollgasfussball vom Feinsten überrollte die komplett überforderte Defensive der Gladbacher. Das 6-1 mit vielen schön herausgespielten Treffern und einem Weitschuss in den Winkel.
Die heutige Stimmung war deutlich besser als bisher. Gut möglich, dass die Spieler auf dem Feld einen riesigen Anteil daran haben. Die Gäste waren bis zur Pause auch gut unterwegs. Bedingt durch den frühen und hohen Rückstand war aber nach dem Seitenwechsel nichts mehr zu hören.




Sonntag, 17. September 2017

Borussia Dortmund 5-0 1. FC Köln (2-0)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 81.000 (ca. 5.000 Gäste)
1. Bundesliga, 4. Spieltag

Zweites Heimspiel in dieser noch jungen Saison. Zu Gast waren die Kölner aus dem Mittelrhein, die am Donnerstag noch in London zumindest auf den Rängen ein Feuerwerk abgeliefert haben. Diesmal waren nicht ganz so viele Gästefans dabei - allerdings immer noch eine ordentliche Anzahl mit knapp 5.000 Fans. Stimmung war auch vorhanden, genauso wie einige Spruchbänder u.a. zu dem Thema Auflösung der Riots 0231 und der Paralleljustiz. Eindruck machte auch mal wieder der minutenlange Wechselgesang "Come on FC". Aber auch die Südtribüne war heute einigermaßen gut drauf, was natürlich auch dem Spiel, der schnellen Führung und dem hohen Sieg, geschuldet war.
Auf dem Rasen entwickelte sich eine einseitige Partie. Kurios und zugleich eine Premiere für mich war der Video-Beweis. Gleich zweimal profitierte der BVB dadurch. Sekunden vor der Pause wurde Dortmund das 2-0 zugesprochen, da Sokratis kein Foul begangen hatte und statt Ecke gab es einen klaren Handelfmeter beim Stande vom 2-0 für den BVB.



Sonntag, 3. September 2017

SC Rhenania Hochdahl 6-2 SV Wersten (2-1)

Sportanlage Rankestraße, Zuschauer: 70
Kreisliga A (Düsseldorf), 3. Spieltag

Ich selber habe heute bereits um 11 Uhr in Gerresheim gespielt. Also hatte ich die Möglichkeit heute die Sportanlage Rankestraße in Erkrath zu kreuzen. Pünktlich angekommen staunte ich nicht schlecht. Eine große Tribüne mit vielen Stufen und eine Art Balkon in der Mitte der Tribüne. Ein Traum für einen Kreisligaverein. Ein Jammer, dass hier nie gespielt wird. Das heutige Spiel fand auch nur hier statt, weil der Kunstrasenplatz saniert wird. Markus gesellte sich dann auch noch zu mir, sodass das Spiel bei gutem Wetter mit Bratwurst und Bier perfekt war. Auch das Spiel an sich bot so einiges. Eine schnelle 2-0 Führung (Ein Tor mit der Hacke) wurde kurz vor der Pause per Elfmeter verkürzt.

Nach der Pause hatte Wersten nach erneutem 2-Tore-Rückstand wieder einen Elfmeter erhalten. Auch diesmal konnte der Anschluss wieder hergestellt werden. Danach gab es auf dem Feld ein wenig mehr Platz, da der Schiri gleich drei Mal die Gelb-Rote Karte innerhalb kürzester Zeit zeigte (1x Heim, 2x Gast). Den Platz nutzten die Hochdahler um Wersten abzuschießen und sorgten am Ende für klare Verhältnisse. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet und war am Ende auch in der Höhe verdient.