Montag, 14. März 2016

Almere City FC 1-0 Sparta Rotterdam (0-0)

Yanmar Stadion, Zuschauer: 1.648 (ca. 500 Gäste)
Eerste Divisie, 31. Spieltag

Am heutigen Montag ging es mit zwei weiteren Hoppern gen Holland. Besser gesagt nach Almere. Dort war der Tabellenführer aus Rotterdam zu Gast. Eine Viertelstunde vor Anpfiff wurden dann die Eingangstore passiert und der Ground begutachtet. Ein gut gefüllter Gästeblock sowie eine große Zaunfahne, bei der jugendliche Anhänger standen. Stimmung an einem Montagabendspiel in Holland. Ich konnte es kaum glauben aber als dann der Gästeblock mächtig loslegte und auch bis zum Gegentor immer laut war, freute ich mich umso mehr hier zu sein, Einzig das Spiel auf dem künstlichen Rasen war nicht so dolle. Das einzige Tor viel nach einer Flanke, die der Verteidiger muterseelen alleine ins eigene Tor bugsierte.

Das Stadion ist an allen vier Seiten bebaut. So gab es eine große Haupttribüne und eine kleiner auf der anderen Längsseite. Hinter dem hinteren Tor standen sowohl Heimfans (Die Ultras) als auch die Gästefans, was ich schon in einigen Stadien gesehen habe (Jena, Rostock, Doetinchem). Auf der anderen Hintertorseite war eine erhöhte Tribüne vorhanden. Das sah sehr nach Loge aus. Aber für einen kleinen Verein vollkommen ausreichend.

Die Frikandel wurde natürlich auch gegessen, allerdings hatte ich schon deutlich bessere.

















Mittwoch, 9. März 2016

SV Adler Osterfeld 1922 3-1 Blau-Weiss Oberhausen (2-1)

Waldstadion Rothebusch, Zuschauer: 180
Kreispokal Oberhausen-Bottrop, Viertelfinale

Auf Spiele unter Flutlicht in Verbindung mit dem Pokal freut man sich immer am meisten. Auch heute ging es in Oberhausen zwischen Osterfeld und Blau-Weiss im Pokal um den Einzug in das Halbfinale. An der Linie von Blau-Weiss kein unbekannter. So werden die Oberhausener von Möllmann trainiert, der aber heute nicht ganz so viele Sprüche rausgehauen hat, wie man es von ihm eigentlich gewohnt ist.

Osterfeld als klassentieferer Verein machte hier das Spiel und ging verdient in Führung. Ein berechtigter Elfmeter sorgte für Gleichstand zwischen beiden Mannschaften. Kurz vor Ende der ersten Hälfte gingen die Gastgeber durch einen blitzsauberen Konter erneut in Führung. Auch in Durchgang zwei spielten nur die Osterfelder nach vorne und kamen folgerichtig zum 3-1. Viel passierte sonst nicht mehr.

Das Stadion hat auf einer Hauptseite eine unüberdachte Sitzplatztribüne. Durch verschiedenfarbige Beschalung kann man den Vereinsnamen dort lesen. Hinter einem der Tore waren dann noch einige Stufen sowie eine etwas ledierte Anzeigetafel.













Samstag, 27. Februar 2016

Rheydter SV 2-2 DJK VfL Giesenkirchen 05/09 (1-0)

RSV-Stadion, Zuschauer: 300
Kreisliga A (Mönchengladbach/Viersen), 18. Spieltag

Nachdem ich gestern noch schönen Zweitligafussball in Eindhoven gesehen habe, wurde heute der Weg in die unteren Gefilden des Fussballs gesucht. Mit der Freundin ging es abends gemütlich zum Topspiel in der Kreisliga A. Dritter gegen Erster. Insgesamt besuchten knapp 300 Zuschauer dieses Spiel, was deutlich macht, wie wichtig diese Partie war.

Rheydt erwischte einen guten Start und ging schon früh in Führung. Das Niveau der Partie war danach stets sehr hoch. Beide Mannschaften spielten gut nach Vorne. Es hätten durchaus mehr Tore fallen können. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Abwehrreihen alles andere als sattelfest. Zwei Minuten vorm Abpfiff erhöhte Rheydt auf 2-0. Für viele Fans war klar, dass hier nichts mehr passiert und so machten sich einige schon auf den Heimweg. Allerdings hatten diese nicht die Rechnung mit den Gästen gemacht, welche in weniger als 60 Sekunden aus einem 2-0 ein 2-2 machten. Die Freude auf dem Platz und den Rängen war natürlich riesig. Allerdings gab es danach noch einen Freistoß für den RSV, welcher an die Latte ging. Unterm Strich geht das Unentschieden aber in Ordnung.

Das Stadion hat mal so richtig Flair. Eine überdachte Sitzplatztribüne und Stufen um den kompletten Platz. Diese Stufen sind teilweise mit Gras und Moos überwuchert, was dem ganzen einen gewissen Charme verleiht. Ansonsten einfach nur traumhaft. Ein Jammer, dass hier demnächst ein Teilabriss stattfinden soll.









Freitag, 26. Februar 2016

FC Eindhoven 2-1 SC Telstar Velsen (0-0)

Jan Louwers Stadion, Zuschauer: 2.872 (ca. 20 Gäste)
Eerste Divisie, 28. Spieltag

Freitagabend wurde es mal wieder Zeit eine leckere Frikandel zu verspeisen. Also fuhr ich sehr spontan zum Abendkick nach Holland, genauer gesagt nach Eindhoven. Zwei weitere Mitstreiter aus Benrath sorgten für eine unterhaltsame Fahrt. Vor Ort dann noch mit drei weiteren Hoppern getroffen und schon war einem nicht mehr langweilig. Zwanzig Minuten vor Anpfiff wurde dann das Stadion betreten, wobei es beim Einlass noch Probleme mit der Spiegelreflexkamera gab. Nach einigen Minuten Überredungskunst habe ich sie schlussendlich mit reingenommen. Die Heimfans verfügten sogar über eine kleine Ultras(-orientiert)gruppe. Viele Zaunfahnen und Schwenker, allerdings nicht ganz so viel Stimmung. Im Gästeblock hatten etwa 20-30 Gäste den Stehbereich eingenommen, welche sich auch ab und an bemerkbar machten.

Das Spiel auf dem Kunstrasen begann recht flott. So hatte Eindhoven auch direkt mal ein Aluminiumtreffer auf der Habenseite. Ansonsten geht das 0-0 zur Pause in Ordnung. In der zweiten Halbzeit waren es dann die Gäste, die den Anfang machten. Ein langer Ball auf den Stürmer und ein Lupfer über den herauseilenden Torwart sorgten für die Führung. Danach machte fast nur noch der FC das Spiel. Gefährlich wurde es aber meistens nur über Standards. So drehten die Eindhovener die Partie durch zwei Kopfballtore nach Ecken.

Das Highlight des Abends war allerdings ein Junggesellenabschied aus London. Die Jungs machten in der ersten Halbzeit ordentlich Stimmung. Der Bräutigam turnte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im bunten Badeanzug rum. Immer dabei, eine Pappfrau. In der Halbzeit lief er damit sogar über den Kunstrasen. Die Engländer machten sich dann auch mal auf den Weg nach draußen, um ihren Freund, welcher natürlich aus dem Stadion geschmissen wurde, aufzusammeln.

Das Stadion ist nur auf drei Seiten bebaut. Eine Hintertorseite ist komplett unbebaut, bzw. etwas abseits scheint ein Hotel oder eine VIP-Lounge zu sein, von woaus man auch gucken kann. Die Haupttribüne ist in drei verschiedene, kleinere Tribünen aufgeteilt, was sehr schick aussieht. Hinter dem anderen Tor finden die Gäste platz. Auf der anderen Seite der Haupttribüne sitzen/stehen die Ultras und alle anderen Fans.