Mittwoch, 28. Oktober 2015

Borussia Dortmund 7-1 SC Paderborn (3-1)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 74.605 (ca. 4.000 Gäste)
DFB-Pokal, 2. Runde

Paderborn zu Gast in Dortmund. Im April dieses Jahres gab es die Partie schon einmal. Damals gewann Dortmund 3-0. Nun sind die Paderborner wieder Zweitligist und haben mit ihrem neuen Trainer Stefan Effenberg einen guten Lauf.
Dies zeigte sich auch auf dem Spielfeld. Paderborn begann mit hohem Pressing . Dieses Pressing führte auch zur Führung. Bürki ging ins Dribbling gegen Lakic und sah alles andere als gut aus. Dieses Gegentor war dann auch der Startschuss zu einem Offensivspektal. Dortmund spielte Paderborn an die Wand und versuchte bis zum Ende des Spiels Tore zu schießen. In der Höhe ging der Sieg vollkommen in Ordnung.
Der Paderborneranhang brachte einiges mit. Wenn man bedenkt, dass das Spiel an einem Wochentag um 19 Uhr stattfand, sind über 4.000 Gästefans schon ordentlich. Das eine oder andere Mal waren diese auch zu hören. Die Südtribüne erwischte mal einen besseren Tag und sorgte ebenfalls für gute Stimmung.





Sonntag, 25. Oktober 2015

Borussia Dortmund 5-1 FC Augsburg (3-0)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 81.359 (ca. 1.000 Gäste)
1. Bundesliga, 10. Spieltag

Heute spielte der Tabellenletzte bei uns. Normalerweise eine sichere Niederlage für unsere Borussia, da sie ein Talent entwickelt hat, Mannschaften die am Boden liegen Aufbauhilfe zu leisten.
Allerdings zeigten die Dortmunder, dass es auch anders gehen kann. Es wurde ein nie gefährdeter Sieg gegen die Augsburger eingefahren.

Die Stimmung war trotz des hohen Sieges ausbaufähig, was aber auch an den beiden verstorbenen Mitgliedern der Fanszene liegen kann.
Die Augsburger hatten nicht viele Fans mitgebracht, sodass diese in die Ecke verfrachtet worden sind. Selbst beim Torjubel habe ich diese nicht wahrgenommen.






Mittwoch, 21. Oktober 2015

CfR Links Düsseldorf II 0-1 DJK Tusa 06 Düsseldorf II (0-0)

BZA Pariser Straße, Zuschauer: 12
Kreisliga B Gruppe 1 (Düsseldorf), 1. Spieltag

Heute gönnte ich mir endlich den geilen Ground vom CfR Links. Der Düsseldorfer Verein spielt auf der linken Rheinseite in Heerdt. Der heutige Gast kam natürlich von der rechten Rheinseite, so wie es sich für einen Düsseldorfer gehört. Beide Mannschaften trennten lediglich 4 Tore. Spannung war also vorprogrammiert.
Tusa ging von Anfang an aggressiv in die Zweikämpfe und hatte auch die ersten guten Chancen. Der CfR brauchte knapp 20 Minuten um in die Partie zu kommen, war aber dann auch spielbestimmender und hatte mehr Zug zum Tor. Allerdings war das Highlight der ersten Halbzeit der Kaffee und der Smalltalk mit nem Freund.
Zweite Halbzeit, zweiter Kaffee und direkt das 0-1 für Tusa. Ein schöner Schuss aus gut 30 Meter. Der Stürmer hat genau gesehen, dass der Torwart zu weit vorm Kasten stand. Ab da an spielte nur noch der CfR. Tusa verlegt ihr Spiel aufs Kontern.Die Heimmanschaft hatte viele gute Aktionen, bei vielen fehlte aber die letzte Konsequenz oder das nötige Glück. Auch Tusa hätte den einen oder anderen Konter besser spielen können. So blieb es beim 0-1, was unterm Strich auch in Ordnung geht.

Die Anlage verfügt über einen Kunstrasenplatz, welcher auf einer Seite sowohl 3 Stufen aufweist, als auch einige Sitzschalen, welche wohl aus dem alten Rheinstadion sind. Auf der anderen Seite gab es noch einen kleinen Unterstand, welcher ebenfalls eine Sitzreihe hat. Hinterm Tor gab es dann noch einige Bierzeltgarnituren sowie der Balkon vom Vereinsheim, um das Spiel zu verfolgen.









Dienstag, 20. Oktober 2015

VfR Hangelar IV 2-6 Umutspor Troisdorf (0-2)

Sportplatz Hangelar, Zuschauer: 20
Kreisliga C Staffel 5 (Sieg), 3. Spieltag

Mal wieder verbrachte ich die ersten Tage der Woche im Studiumsort Hennef. Also machte ich mich direkt auf die Suche nach einem Kick in der Nähe, allerdings war die Auswahl nicht so groß. Besser gesagt, es gab nur ein Spiel in der Nähe. Zumindest musste ich nicht lange überlegen, wohin ich fahren wollte. In Sankt Augustin angekommen, erwartete mich ein Spiel in der letzten Liga im Kreis Sieg. Der Tabellenzweite gegen den Tabellensechszehnten. Genauso spielten die auch. Umutspor dominierte Ball und Gegner nach belieben. Die Pausenführung war allemal verdient. Sekunden nach dem Wiederanpfiff fiel auch schon das 0-3. Danach gab es einen Elfmeter für die Gäste, was somit das 0-4 bedeutete. Kurze Zeit später erzielten die Gäste das 0-5 durch einen wunderbar herausgespielten Treffer. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis es zweistellig wurde, als Hangelar in der Offensive auch mal stattfand. Dem 1-5 Ehrentreffer, folgte noch ein zweiter per Elfmeter. Beim Strafstoß gab es dann noch eine Rote Karte für den Abwehrspieler der Gäste. In Unterzahl spielte Troisdorf trotzdem besser als die Hausherren, was sich im Treffer Nummer Sechs zeigte.

Das ganze Spiel habe ich dann mit einem türkischem Anhänger der Gäste verbracht, der mir einen Kaffee ausgegeben hat und mir ein paar Infos über den Verein und Spieler verriet. Allemal besser als alleine zu gucken.

Der Sportplatz hat immerhin eine Stufe auf einer Seite als Ausbau. Vereinzelt stehen auch noch eine paar Sitzbänke. Der Kunstrasenplatz kann da eher punkten, da es sich um die neueste Generation handelt.






Sonntag, 11. Oktober 2015

BV Wevelinghoven 1-1 SC Grimlinghausen (1-1)

BSA Hemmerdener Weg, Zuschauer: 50
Kreisliga A (NE/GV), 9. Spieltag

Der 9. Spieltag bescherte den Grimlinghausenern ein Gastspiel in Grevenbroich. In den letzten Jahren sah man gegen BVW nicht so gut aus. Auch heute standen die Zeichen wegen der vielen Ausfälle eher schlecht.

Die Gastgeber machten auch von Anfang an Druck und gingen verdient mit 1-0 in Führung. Auch nach dem Führungstreffer hatte man noch zahlreiche weitere Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Allerdings scheiterten sie meist an sich selber oder an dem gut aufgelegten Torwart der Gäste. Einen der wenigen Konter konnte wiederum der SCG zum Ausgleich nutzen.
Nach der Pause das selbe Bild. Wevelinghoven stürmt an und scheitert wieder an sich selber. Aus dem nichts hätte Grimlinghausen das 1-2 machen müssen, doch der Stürmer verzieht aus drei Metern.

Auch die 15 Minuten Überzahl nutzten den Gästen nicht, um hier noch einen Lucky Punch zu setzen.

Gespielt wurde auf dem Hauptplatz der Gäste, der wie ein Acker aussah. Dieser Acker hatte auf zwei Seiten einen Ausbau von zwei Stufen. Ansonsten ein Platz wie jeder andere.







Donnerstag, 8. Oktober 2015

Sportfreunde Katernberg 0-5 SC Frintop 05/21 (0-2)

Stadion Lindenbruch, Zuschauer: 25
Kreispokal Essen Nord-West, Achtelfinale

Der Zuschlag für den Zweihundertsten Ground geht nach Essen. Genauer gesagt zu den Sportfreunden aus Katernberg.
Als ich im Sommer gehört habe, dass das Stadion Lindenbruch im nächsten Sommer dicht gemacht werden soll, musste ich noch schleunigst dahin. Glücklicherweise spielten die Sportfreunde an diesem Donnerstag zu Hause im Pokal gegen Frintop. Sofort war klar, dass alle andere Planungen übern Haufen geworfen werden und nur noch das Spiel angepeilt wird. Ein klein wenig Schicksal ist es, dass dies auch direkt ein Jubiläumsground ist. Trotz eines Staus von acht Kilometern (nur weil gegafft wurde) habe ich es noch rechtzeitig zum Anstoss geschaft. Das Spiel war sehr einseitig. In der ersten Halbzeit hatte der Gastgeber in der gegnerischen Hälfte nicht einen Ballkontakt. Der einzige Grund, warum es nur 0-2 stand ist dem Unvermögen der Gäste sowie dem Torwart der Heimmannschaft geschuldet. Zweite Halbzeit, selbes Bild. Bei den Gastgebern schwanden von Minute zu Minute die Kräfte. Dadurch hatte Frintop mehr Platz zum Kombinieren. Schöne Spielzüge waren die Konsequenz. Auch in der zweiten Halbzeit scheiterten die Gäste am Torwart, Aluminium, dazwischenfliegende Abwehrspieler oder an sich selbst. Das Spiel hätte gut und gerne auch 0-20 ausgehen können. Katernberg hatte immerhin einen Torschuss aus 30 Metern zu verbuchen.
Die lustigste Szene hatte allerdings ein Verteidiger von Frintop, der unbedingt eine gelbe Karte haben wollte. Als er dann ein Tor mit dem Kopf machte, ging er zum Schiri und sagte, dass er es mit der Hand gemacht hätte. Das Tor wurde aberkannt und der Schiri gab dem Verteidiger die gelbe Karte. Meiner Meinung nach hätte er eigentlich nur sein Trikot beim Jubeln ausziehen müssen um eine gelbe Karte zu erhalten.

Das Stadion bietet auf beiden Längsseiten viele alte Stufenreihen, welche teilweise hinter einem der Tore zusammenlaufen. Lediglich die andere Torseite ist ebenerdig. Auf einer Seite gibt es noch einen kleinen Unterstand auf der obersten Stufe, Einfach ein feines Ding, zumal hier auch noch auf Asche gekickt wird.


Edit: Hier noch eine kleine Anekdote, auf die ich durch einen Leser aufmerksam gemacht wurde. Der Auszug aus dem Wikipedia-Artikel "Tatort: Fortuna III":


Als Drehort wurde unter anderem das Stadion Am Lindenbruch in Katernberg gewählt, auf dem schon der Essener Helmut Rahn Fußball gespielt hatte. Das reale Vereinsheim der Sportfreunde Katernberg wurde zur fiktiven Vereinskneipe Lindenbruch. Das als Drehort benutzte Zechengelände ist das der 1973 stillgelegten Zeche Pörtingsiepen. 










Sonntag, 4. Oktober 2015

FC Straberg 2-4 SC Grimlinghausen (1-1)

Sportplatz Mühlenbusch, Zuschauer: 40
Kreisliga A (NE/GV), 8. Spieltag

Am 8. Spieltag in der Kreisliga musste der SCG nach Straberg. Ein direktes Duell im Abstiegskampf.

Direkt vom Anpfiff weg, spielten die Grimlinghausener nach vorne. Schon nach drei Minuten wurden diese auch belohnt. Ein schöner Schuss vom Sechzehner landete im gegnerischem Gehäuse. In der Folge hätten die Gäste die Führung ausbauen können, scheiterten aber zweimal am Aluminium. Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleichstreffer der Gäste. Mit dem 1-1 ging es dann auch in die Pause.
Nach der Pause machten die Gäste ernst und gingen verdient mit 4-1 in Führung. Ein Treffer schöner als der andere. Kurz darauf wollte der Schiri dann auch noch ein wenig Aufmerksamkeit und gab einen recht merkwürdigen Elfmetern für die Gastgeber. Diese nahmen das Geschenk natürlich gerne an und sorgten für den 2-4 Endstand.

Straberg spielt seine Heimspiele auf der Sportanlage Mühlenbusch. Dort wurde vor kurzem erst die Asche in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Ein kleiner Graswall mit mehreren Sitzbänken bietet den Zuschauern Platz, um die Spiele zu verfolgen.






Freitag, 2. Oktober 2015

SV Hösel III 5-2 ASC Ratingen-West (2-0)

Sportplatz Hösel, Zuschauer: 40
Kreisliga C Gruppe 1 (Düsseldorf), 10. Spieltag

Für diesen Freitag hatte ich mich schon früh zum hoppen mit nem Kollegen verabredet. Nur die Partie stand noch nicht fest. Wir wollten nur eine kurze Anfahrt haben, da danach noch einige Duelle bei FIFA 16 auf uns warteten. Die Auswahl war jedoch sehr dürftig. So hatten wir die Wahl zwischen der zwoten Mannschaft aus Benrath oder der Drittvertretung aus Hösel. Wir haben uns dann für lezteres entschieden.
Das Spiel war für Kreisliga C-Verhältnisse sehr gut. Geleitet wurde die Partie von einem Betreuer der beiden Mannschaften, der die beiden an der Linie stehenden Assistenten (Betreuer) gebeten hatte,  Abseits anzuzeigen. Der Betreuer der Gäste sah das zum Anlass, die Fahne einfach jedes Mal zu heben, wenn es irgendwie Abseits gewesen sein könnte. Dies zog natürlich die eine oder andere Diskussion nach sich. So wurde ein vermeintliches Tor zum 2-0 wieder aberkannt, obwohl der Stürmer gut und gerne fünf Meter nicht im Abseits stand. Die Gastgeber gingen trotz der Schikanen verdient mit 2-0 in Führung. Nach der Pause versuchte der ASC ein wenig mehr. So gelang auch der Anschlusstreffer zum 2-1. Nun rannte Ratingen-West komplett an und vergaß dabei das Verteidigen. So konnte Hösel einige der guten Konter zum 3-1 und 4-1 nutzen. Beide Tore waren sogenannte Bilderbuchkonter. Als die Partie anfing vor sich hinzuplätschern, fiel aus dem nichts das 4-2. Ratingen schöpfte neuen Mut, was bei dem einen oder anderen auch in falschen Ehrgeiz umsprang. So schickte der Schiri zwei Spieler vom Feld, die sich an die Gurgel gegangen waren. Obwohl er eine Rote Karte dabei hatte, schickte er sie nur mündlich vom Platz und zeigte Ihnen nicht rot. Das ganze dauerte etwa 2 Minuten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. Der Schiri gab dann überraschend zehn Minuten (!) Nachspielzeit. In dieser fiel dann noch ein Traumtor zum 5-2 Entstand.

Heute fuhr ich mal zum Platz, ohne mir diesen im Internet angeguckt zu haben. Zu meinem Erstaunen war der Platz sogar mit Ausbau. Drei Stufen sowie einige Sitzbänke auf der obersten Stufe waren auf einer Längsseite anzufinden. Hinter dem Tor befand sich das Vereinsheim, wo dann noch einige Bierzeltgarnituren sowie zwei Stehtische standen.
Erfreulicherweise wurde sogar das eine oder andere Mal die Heimmannschaft lautstark unterstützt. Verantwortlich dafür waren wohl die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft von Hösel.

Ich hab leider meine Spiegelreflex zu Hause vergessen, weshalb die Qualität der Bilder richtig schlecht ist. Sorry.