Mittwoch, 4. Februar 2015

Borussia Dortmund 0-1 FC Augsburg (0-0)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 80.667 (ca. 1.000 Gäste)
1. Bundesliga, 19. Spieltag

Nachdem in Leverkusen der erste Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht wurde, musste heute nachgelegt werden. Die Fans unterstützten die Mannschaft das ganze Spiel über leidenschaftlich.
Ganz anders die Mannschaft, die wie die Hühner wild umher liefen und heute absolut keine Ideen hatten. Augsburg machte das clever und nutzte die beste Chance des Spiels zum Siegtreffer. Die mitgereisten 1.000 Anhänger aus Augsburg waren nicht zu vernehmen.

Die Heimfans entluden ihren aufgestauten Frust mit einem Pfeifkonzert, das ohrenbetäubend war. Nachdem die Spieler wie die Götzen vor der Süd standen, wurde noch mal mittels "Wir wollen euch kämpfen sehen" klar gemacht, was wir verlangen.


Samstag, 31. Januar 2015

Bayer 04 Leverkusen 0-0 Borussia Dortmund (0-0)

BayArena, Zuschauer: 30.210 (ca. 3.000 Gäste)
1. Bundesliga, 18. Spieltag

Dortmund in Leverkusen ist vom Namen her ein Spitzenspiel. Da aber Dortmund dieses Jahr starke Probleme hat, ist das eher Oben gegen Unten. Genauso wurde auch gespielt. Dortmund machte viele kleine Fehler und Leverkusen war zielstrebiger im Angriff. Dass es am Ende 0-0 hieß, war dem schwachen Abschluss der Gastgeber zu verdanken. Dortmund hatte nicht viel entgegenzusetzen und kann mit dem Punkt zufrieden sein.
Die Heimseite war anfangs euphorisch, ließ aber schnell nach und wurde sehr leise. Die Gästefans brachten einen soliden Auftritt aufs Paket und machten gut Stimmung.

Das Stadion wurde vor einigen Jahren ausgebaut, indem es einen zweiten Balkon bekam. Das Hotel auf der einen Hintertorseite ist nach wie vor gewöhnungsbedürftig.





Mittwoch, 21. Januar 2015

TuRU 1880 Düsseldorf 2-2 TuS Ennepetal (0-1)

Stadion an der Feuerbachstraße Nebenplatz (KR), Zuschauer: 20
Testspiel

Am heutigem Mittwoch Abend spielte TuRU gegen die Gäste aus Gevelsberg. Beide spielen in ihren Bezirken in der Oberliga, also ein Testspiel mit Wettkampfcharakter. Das nahmen vor allem die Gäste wörtlich und gingen unmittelbar nach dem Anpfiff binnen weniger Sekunden in Führung. Danach spielten die Ennepetaler weiter frech nach vorne und überzeugten auf ganzer Linie. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste wieder sehr gut aus der Kabine und erhöhten mit einem schönem Lupfer auf 2-0. Danach fuhren diese, bedingt durch den Kräfteverschleiß in der Vorbereitung, ein paar Gänge zurück. TuRU egriff prompt die Chance und verkürzte auf 2-1. Kurz vor Schluss setzten die Gastgeber noch einen Freistoss in den Winkel und glichen somit aus.

Der Nebenplatz des Stadions an der Feuerbachstraße wird überwiegend für Testspiele, Training oder Spiele der Jugend und Zweiten Mannschaft genutzt. Er verfügt über ein paar Stufen auf einer Seite, sowie 2 kleine überdachte Bänke. Das Vereinsheim bietet Zuschauer auch noch einen Balkon an, von dem man auch eine super Sicht über das Feld hat.






Sonntag, 18. Januar 2015

SV Wersten 04 2-3 TSV Ronsdorf II (0-2)

Sportplatz Scheideweg, Zuschauer: 35 (ca. 15 Gäste)
Testspiel

An diesem Sonntag brauchte man schon Handschuhe und Mütze, um das Spiel einigermaßen angenehm zu überstehen. In dieser Eiseskälte spielten die Gäste aus Wuppertal gegen die Gastgeber aus Düsseldorf.

Die Zweitvertretung aus Wuppertal spielte gegen eine klassenhöhere Mannschaft, was man aber überhaupt nicht merkte. In der ersten Halbzeit spielte nur Ronsdorf und ging verdient 2-0 in Führung. Ein einziger Angriff in der ersten Hälfte der Gastgeber. In der zweiten Halbzeit spielte wieder Ronsdorf besser. Allerdings merkte man den Spielern an, dass diese noch in den ersten Wochen der Vorbereitung stecken. Viele Fehler schlichen sich jetzt ein und so konnte der SV Wersten aus dem nichts auf 1-2 verkürzen. Nach einem schönem Spielzug erhöhten die Gastgeber auf 3-1, welcher nicht mal eine Minute später wieder verkürzt wurde. Wersten hätte in der zweiten Hälfte durchaus den Ausgleich verdient gehabt, scheiterte aber sogar vom Punkt an dem gut aufgelegten Torwart der Gäste.

Die Anlage ist ein relativ neuer Kunstrasenplatz, welcher auf eine Seite über sechs Stufen verfügt. Ansonsten ist das halt ein normaler Sportplatz in Düsseldorf.




Mittwoch, 14. Januar 2015

SC Kapellen-Erft 1-2 TSV Alemannia Aachen (1-0)

Erftstadion Nebenplatz (KR), Zuschauer: 320 (ca. 150 Gäste)
Testspiel

Das Jahr 2015 beginnt für mich mit einem Testspiel in Grevenbroich. Der SC Kapellen-Erft spielt heute gegen den Klassenhöheren TSV Alemannia Aachen. Der ehemalige Bundesligest bringt jeden Stammspieler zum Einsatz, was für ein gutes Niveau auf dem Platz sorgt und somit gehen die drei Euro Eintritt in Ordnung.

In der ersten Halbzeit zeigte Kapellen, dass sie mehr können, als nur gegen den Abstieg in der Oberliga zu spielen. Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und gutes Passspiel sorgen für eine verdiente Pausenführung der Grevenbroicher. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Kapellen die Riesenchance zum 2-0. Mitte der zweiten Halbzeit schwanden die Kräfte bei den Gastgebern und mussten am Ende sich den stark verbesserten Aachenern mit 1-2 geschlagen geben.

Da es sich bei der Sportanlage um eine städtische Anlage handelt, bestimmt die Stadt Grevenbroich auf welchen Belag gespielt werden darf. Trotz des namenhaften Gegners wurde heute auf dem Nebenplatz gespielt, damit der Rasen geschont wird.

Der Platz verfügt über 2 Stufenreihen, welche sich auf einer Längsseite befinden. An dieser Seite befinden sich noch 2 Unterstände, wobei einer der beiden sogar über eine Bank zum Sitzen verfügt.
Ansonsten könnte man das Spiel noch aus dem Vereinsheim verfolgen. Besonders an diesem Platz ist noch das Flutlicht, welches nicht weißes Licht, sondern gelbes Licht hat. Dieses Licht macht den Platz für den Zuschauer nicht besonders hell, aber ist umso angenehmer für die Fußballer auf dem Platz.






Freitag, 19. Dezember 2014

Fortuna Düsseldorf 1-0 1. FC Union Berlin (0-0)

Esprit-Arena, Zuschauer: 28.256 (ca. 800 Gäste)
2. Bundesliga, 17. Spieltag

Die Fortuna musste zum Jahresabschluss noch einmal gegen die Eisernen aus Berlin ran. Normal keine Partie, die ich unbedingt sehen muss, zumal ich den Ground schon seit neun Jahren habe. Bei Freikarten allerdings sagt man ja nicht nein.
Erhoffte ich mir eine gute Stimmung auf beiden Seiten, konnte ich mir die Heimseite schon mal schenken, da diverse Ultragruppen getrennt voneinander das Spiel schauten und zu allem übel noch gegeneinander ansangen. Was so ein Machtanspruch in einer Kurve alles bewirken kann. Meine persönliche Meinung dazu ist: Scheiß auf diesen Ultrascheiß! Darunter leidet nur der Verein und insbesondere die Mannschaft.
Union legte einen super Start hin. Alle mitgereisten Fans beteiligten sich am Support und sorgten für eine schöne Atmosphäre. Ihnen hätte  ich den Sieg gegönnt, allerdings war das Glück heute mit den Dummen. In einem langweiligem Spiel ohne gefährliche Angriffe gewann Fortuna in der 90. mit einem Distanzschuss.






Mittwoch, 17. Dezember 2014

Borussia Dortmund 2-2 VfL Wolfsburg (1-1)

Signal Iduna Park, Zuschauer: 80.467 (ca. 1.000 Gäste)
1. Bundesliga, 16. Spieltag

Die Stimmung war mitunter die beste in diesem Jahr. Die Heimfans gaben alles um die Mannschaft zu unterstützen und sorgten so für super Atmosphäre.

Die Wolfsburger hatten nur einen kleinen Anhang mitgebracht. Ich kann zu der Stimmung nichts sagen, da ich die kein einziges Mal gehört habe - nicht einmal beim Torjubel. Lediglich 2 Schwenkfahnen habe ich erblicken können, sowie einige wenige Banner.

Das Spiel war für den neutralen Zuschauer super, da beide alles gaben um die drei Punkte einzusacken. Am Ende geht das 2-2 in Ordnung.


Sonntag, 14. Dezember 2014

SV Hilden-Ost 3-0 SF Düsseldorf 75 Süd II (1-0)

Sportplatz Kalstert , Zuschauer: 40
Kreisliga C Gruppe 3 (Düsseldorf), 16. Spieltag

SV Hilden-Ost verfügt über einen Kunstrasenplatz ohne jeglichen Ausbau. Eine kleine Terrasse des Vereinsheimes bietet Schutz vor Regen und ein paar Sitzgelegenheiten. Ansonsten recht trostlos.

Die Mannschaften zeigten, warum sie in der letzten Liga spielen. Die Torchancen wurden teilweise grob fahrlässig liegen gelassen und ein geplantes Angriffsspiel gab es nicht. Lang und weit nach Vorne lautet die Devise.
Das erste Tor fiel nach einem Torwartfehler. Das zweite Tor nach einem Stellungsfehler der Abwehrspieler und das dritte Tor war das wohl typischste Tor für eine Kreisliga. Schneller Angreifer überläuft langsamen Abwehrspieler und dieser legt dann noch quer.
Der Sieg ist verdient und hätte am Ende durchaus höher ausfallen können. SV Hilden-Ost wahrt sich die Aufstiegschance für die Rückrunde.





VfB 03 Hilden II 9-0 SSV Erkrath (4-0)

Sportanlage Hoffeldstraße, Zuschauer: 73 (12 Gäste)
Kreisliga A Gruppe 2 (Düsseldorf), 16. Spieltag

Die Zweitvertretung des VfB 03 Hilden ging als Tabellenführer in die Partie. Der SSV Erkrath hatte als Abstiegskandidat nur eine Außenseiterrolle. Die Spieler machten sich in einem Kreis noch mal heiß auf die Partie. Gebracht hat es anscheinend wenig. Nach knapp 10 Minuten wurde mit einem Traumtor aus 30 Metern der Torreigen eröffnet. 9 mal klingelte es im Kasten der Gäste. Ein Tor schöner als das andere. Wenn der Torhüter der Gäste nicht einen sehr guten Tag erwischt hätte, wäre es wahrscheinlich 20:0 ausgegangen. Ein einziger Angriff der Gäste in 90 Minuten - Bitter.

Der Platz auf dem auch die Erste vom VfB spielt hat auf einer Seite einen kleinen Ausbau von 3 Stufen. Hinter einem Tor ist eine erhöhte Terrasse. Vereinzelt finden sich auch Bänke zum sitzen.

Zwei Jugendliche, fast noch Kinder, brachten 4 Zaunfahnen sowie eine kleine Schwenkfahne mit. Gott sei Dank haben die beiden nicht angefangen zu Supporten.






Samstag, 13. Dezember 2014

FC Hennef 05 1-1 TSV Alemannia Aachen (0-0)

Stadion im Sportzentrum Hennef, Zuschauer: 1.450 (ca. 1.000 Gäste)
Regionalliga West, 19. Spieltag

Schlusslicht empfängt Spitzenreiter. Klare Verhältnisse auf dem Papier. Da der Platz durch den Dauerregen aber in einem schlechten Zustand war, wurde es von der ersten Sekunde ein holpriges und kampfbetontes Spiel. Dies kam dem Gastgeber sehr zu gute, da die Aachener ihre Qualität so nicht ausspielen konnten. Die erste Halbzeit hatte wenig Torraumszenen zu bieten, wobei Aachen dem 1-0 klar näher war als Hennef.
In der zweiten Halbzeit trauten sich die Hennefer auch mal nach vorne und wurden dafür auch prompt belohnt. Ein feiner Spielzug über die Außen, wobei eventuell ein Foul des Angreifers stattfand. Der Aachener Keeper beschwerte sich vehement und holte sich so die Gelbe Karte ab. Aber da er weiterhin den Schiedsrichter bedrängte und anbrüllte, gab es die zweite gelbe direkt hinterher.
Zu Zehnt spielte Aachen jetzt besser und kam durch einen Freistoß zum Ausgleich.
Am Ende geht das 1-1 in Ordnung, wobei Hennef in Überzahl auch zu wenig gemacht hat.

Das Stadion bietet auf der einen Seite eine überdachte Sitzplatztribüne, wobei rechts und links davon unüberdachte Stehplätze sind. Auf der anderen Seite war auf der ganzen Längsseite der Gästeblock in Form von Stehplätzen. Vermutlich wurden diese erst im Zuge des Aufstieges in die Regionalliga dort gebaut. Die Bereiche hinter den Toren sind nicht ausgebaut.